Werbeagenturen in Kassel

Kassel gehört mit fast 200.000 Einwohnern zu den größeren Universitäts-Städten. Diese große Anzahl an Bürgern und auch Unternehmen führt zwangsläufig dazu, dass es auch viele Werbeagenturen gibt, die sich um das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen und anderen Institutionen kümmern. Wir stellen Ihnen auf dieser Webseite die Werbeagentur Kassel, SEOMENTA, vor und in der kommenden Zeit noch weitere hinzufügen.

Eigene Meinung und persönlicher Blog-Artikel:

Und zwar werde ich heute in Grundzügen die Frage beantworten, wie man eigentlich Unternehmen bewertet. Dieser Abstecher in die Unternehmensbewertung ist notwendig, da man ja die Preise von Facebook und Twitter an der Börse sehen kann.

Zunächst einmal muss man unterscheiden zwischen direkt beobachtbaren Unternehmenswerten und fundamentalanalytischen Bewertungsmethoden.

Ersteres kann man auch als Preisvergleich bezeichnen. Der Unternehmenswert wird direkt abgeleitet vom Börsenwert. Die Prämisse hierbei wäre natürlich der Börsengang des Unternehmens. 

Sollte das Unternehmen nicht an der Börse sein, so kann man auch Peer-Groups bilden, also vergleichbare Unternehmen, und die Börsenwerte dieser Unternehmen ansetzen. Natürlich müsste hierbei auf jedes Detail geachtet werden, denn Microsoft kann man natürlich nicht mit einer kleinen AG vergleichen.

Des Weiteren könnte man sich die Transaktionen bzw. Unternehmensverkäufe der Vergangenheit ansehen. Natürlich muss man das Augenmerk auf vergleichbare Unternehmen legen, damit man ein Vergleichsmaß hat. Denn wurde ein vergleichbares Unternehmen wie das eigene Unternehmen auch für 50 Mio Euro verkauft, dann könnte man "eigentlich" davon ausgehen, dass das eigene Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag min. Wert sein "müsste".

Dies gilt natürlich für große Unternehmen, weshalb man ein wenig pauschaler vorgehen kann. Doch bei kleineren Unternehmen muss man wirklich genauer hinsehen, wenn man direkt beobachtbare Maßstäbe nutzen möchte. Denn oftmals sind bspw. "Online-Unternehmen" wie Zalando oder andere große Shops primär abhängig von der Suchmaschinenoptimierung, denn würde man die horrenden Ausgaben für TV-Werbung einsparen, so blieben fast nur noch die Besucher, die über Suchmaschinen auf die Webseite kommen und Umsätze generieren können.

Neben den direkt beobachtbaren Bewertungen bzw. Wertmessungen gibt es auch die fundamentalanalytischen Bewertungen, bei der gerechnet wird :)

Ein intuitives Bewertungsmaßstab wäre hier bei den Einzelbewertungsverfahren zu beobachten. Dabei kann man grob gesagt sämtliche Unternehmenswerte (Aktive + Passiva) nehmen, die Werte ermitteln und könnte diesen Wert als Unternehmenswert ansetzen. Die einzige Problematik hierbei ist das Humankapital und das Know How. Denn angenommen es handelt sich um hoch innovative Unternehmen, die ohne die klugen Köpfe im Unternehmen kaum so erfolgreich wären. Dann sieht die Sache schon anders aus. Ähnliche Problematik auch bei der Bewertung via Substanzwert (alle Vermögensgegenstände - Summe aller Schulden). Möglich ist auch, dass man im Rahmen des Substanzwerts mit Liquidationswerten arbeitet. Bedeutet, was wäre das Unternehmen heute Wert, wenn man es zerschlagen würde, also alles verkaufen würde.

Zwar gibt es noch andere Möglichkeiten der Bewertung (siehe hier:http://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/unternehmensbewertung-substanzwertverfahren-1-ermittlung-des-substanzwertes_idesk_PI11525_HI1207230.html) , aber ich möchte nun zur Rechnerei kommen. 

Und zwar gibt es neben der Einzelbewertungsverfahren auch die Gesamtbewertungsverfahren, bei denen gerechnet wird. Dabei gibt es die Methoden wie Ertragswertverfahren, Discounted Cashflow Verfahren und auch Mischverfahren. Aber im Grunde geht es nur um folgenden Gedankengang: man geht davon aus, dass das Unternehmen fortgeführt wird (Werbeagentur, großes Unternehmen o.ä.). Wenn man nun die monatlichen Umsätze abschätzen kann, dann kann man durch Diskontierung dieser Werte auf den heutigen Wert des Unternehmens kommen. Bedeutet man ermittelt den Unternehmen durch Diskontierung der künftigen Cashflows, die ja eigentlich unsicher sind (=Risiko), aber mit irgendwas muss man ja rechnen. Was Diskontierung ist, ist einfach zu erklären. Angenommen, ich lege mein Geld heute zu x% an, wie viel Geld habe ich dann in 10 Jahren? Diese Berechnung (1,x^10 * Geld heute) würde dann zu einem Ergebnis kommen (aufdiskontieren). Wie sähe es aber aus, wenn man berechnen müsste, wie viel Wert die künftigen Cashflows sind (Gelder). Diese müssten aus heutiger Sicht weniger Wert sein, bedeutet, wenn man bspw. den Wert von 10.000€ in 10 Jahren bei einem Zins von 3% ermitteln wollen würde, müsste man rechen und bekäme 7440€ raus. Bedeutet, 10.000€ in 10 Jahren sind bei 3% Zinsen heute nur 7440€ Wert, denn man könnte ja 7440€ heute anlegen und hätte bei 3% Zinsen in 10 Jahren genau 10.000€. Klingt logisch, oder?

Naja, das wars wieder mal. Ein sehr kleiner Einblick in die Unternehmensbewertung.

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